Die Anfrage zu den Kosten beim Thema „Hilfen für Asylbewerber“ im Landkreis Mittelsachsen war von der AfD-Fraktionsvorsitzenden Romy Penz bereits zur 6. Kreistagssitzung am 23. September 2020 gestellt worden, konnte dort jedoch nicht abschließend beantwortet werden und wurde seitens des Landratsamtes nun schriftlich nachgereicht. Ihre Frage bezog sich dabei auf den Anteil, den der Landkreis Mittelsachsen an den Asylkosten tatsächlich übernommen hat. Die Zahlen sind in der folgenden Grafik dargestellt. Die Antwort kann HIER eingesehen werden.

 

Werden die Werte für die Jahre 2014 bis 2019 aufsummiert, ergeben sich folgende interessante Zahlen:

 

Gesamtaufwendungen: 117.629.224,00 € / davon Personalkosten: 3.848.075,00 €

Gesamterstattung: 106.948.736,00 €

Nicht erstattet: 10.680.488,00 €

 

Das heißt in dem oben genannten Zeitraum mussten 10,68 Millionen € aus Mitteln des Landkreis Mittelsachsen finanziert werden. Dieses Geld muss natürlich an anderer Stelle gespart oder durch Erhöhung der Einnahmen kompensiert werden.

 

Dazu die Fraktionsvorsitzende Romy Penz:

Die Rückzahlung des Elternanteils zur Schülerbeförderung während der coronabedingten Schulschließungen wurde wegen zu hoher Kosten für Rückzahlung und Verwaltung in Höhe von maximal 326.800,00 € abgelehnt. In den Jahren 2014 zu 2016 gab es dagegen bei den Personalkosten zur Hilfe und Unterbringung von Flüchtlingen eine Kostensteigerung um 672.125,00 €. Ablehnung damals? Fehlanzeige! Die Kreisräte wurden seinerzeit nicht mal gefragt.“

 

 


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