Pseudo-liberale Spreu trennt sich vom Weizen

Von Mathias Stahl

 

Der Eine oder Andere nur mag die liberale Hayek-Gesellschaft kennen, doch fand dort vor kurzem ebenfalls eine Klärung bezüglich programmatischer Ausrichtung und Personal, analog zur AfD, statt.

Ohne hier detaillierter auf Hintergründe wie eigentümlich frei [1] eingehen zu wollen, auch in der Hayek-Gesellschaft verlief die Scheidelinie eher zwischen systemkritischen Stimmen und Nähe zum politischen Mainstream. Mit dem Ausscheiden der Vorsitzenden Horn, von Christian Lindner, Henkel u.a. verließen Vertreter die Gesellschaft, welche z.B. ein Hinterfragen des herrschenden Scheingeldsystems nicht thematisieren. Und wer sich wirklich mit Liberalismus auseinandersetzt weiß, dass diese dann nur mehr Pseudo-Liberale sind.

Die Quintessenz ist: Die Essener Entscheidung ist keine Anomalie in der AfD. Auch anderswo setzen sich Menschen durch, welche systemkritische Fragen stellen!

Und sollte der letzte liberale Mohikaner in der FDP Frank Schäffler doch noch ein Opfer personeller Säuberung werden, so hat die AfD bei entsprechender programmatischer Ausrichtung ein Alleinstellungsmerkmal bezüglich monetärer Systemkritik. Mit Sachkunde von Neumitglied Peter Boehringer sowie vom Vorsitzenden Meuthen und den Beisitzern Weidel und Driesang stehen die Chancen dafür so gut wie nie.

Das nächste Jahr wird entscheidend - packen wir es an!

 

[1] Lichtschlag: Hayek, Hochmut, Fall und schöne Beine, eigentümlich frei, 15.7.2015, http://ef-magazin.de/2015/07/15/7158-karen-horn-auf-den-spuren-von-bernd-lucke-hayek-hochmut-fall-und-schoene-beine

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