von Prof. Heiko Hessenkemper,Teil 1 der grundsätzlichen Betrachtung zur aktuellen Politik

Natürlich steht im Augenblick die Asylfrage im Vordergrund, aber vielleicht sollten wir sie in einem größeren Zusammenhang einbinden, auch wenn sich hier gerade positive Veränderungen in der Diskussion abzeichnen.

Beginnen wir mit der allgemeinen Diskussion: Deutschland war im Jahr 2014 innerhalb der EU ein Nettozahler von 12 Milliarden €. Sicherlich macht es Sinn bei einigen neuen Beitrittsstaaten über eine Anschubfinanzierung die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen. Geberländer finanzieren aber seit Jahrzehnten diese Summen, so dass diese Zahlungen nun im Wesentlichen ein Umverteilungsinstrument darstellen.

Wie in jedem real existierenden Sozialismus sieht ein Heer von über 50.000 bestbezahlten EU Beamter seinen Daseinszweck in dieser gigantischen Umverteilungsmaschinerie, natürlich wie immer mit einer ungeheuren bürokratischen Ineffizienz. Der ideologische Unterbau dieses Vorgehens ist darin zu sehen, dass vom Nordkap bis Sizilien gleiche Lebensumstände herrschen sollten. Wieso eigentlich? Diese linken Gleichmacher Phantasien vernichten Unsummen an Kapital und sind bisher immer nutzlos gewesen, wie der Länderfinanzausgleich in Deutschland und die Problematik der dominant von Nord-nach Süditalien fließenden staatlichen Zahlungen belegen. Von der demokratischen Legimitation dieser Ideologie einmal ganz abgesehen. Aber das Wort Solidarität hört sich eben doch noch so gut an. Wer wollte es nicht sein. Hier treffen wir das erste Mal auf das Gutmenschentum. Wenn dieses Verhaltensmuster aber von der Empfängerseite gezielt zum eigenen Vorteil genutzt wird, ist dieses Verhalten der Geberseite nur als Dummheit zu bezeichnen. Dieses Muster sehen wir immer wieder, in der Eurofrage sowie in der Asylproblematik.

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