von Marko Winter

Am 03.11.2015 äusserten sich die LINKE-Politikerinnen Marika Tändler-Walenta und Jana Pinka zur AfD-Kundgebung in Freiberg am selbigen Tag in der Freien Presse.

Der Artikel kann hier online nachgelesen werden 03.11 Aufzug und Kundgebung in Freiberg.

Da die Unterstellungen und moralisierenden Belehrungen ohne Substanz, aber typisch sind, bedürfen sie einer Erwiderung:

Anspruch und Wirklichkeit liegen bei der Linkspartei auseinander, wie bei keiner anderen Partei.  Im Selbstverständnis spielen sie sich als Anwälte der Ostdeutschen auf. Sobald diese aber eine eigene Meinung äußern, werden sie hemmungslos verdammt. Oder es wird - wie jüngst in Einsiedel - sogar nach harter Hand der Polizei gerufen ("Wo bleibt die Staatsmacht") gerufen. Verlogener geht es nicht.

Tändler-Walenta meint, es würde gar keine Flüchtlingskrise geben, sondern "eine Krise der sozialen Gerechtigkeit".  Wir wären also nicht "sozial" und "gerecht" genug, wenn wir es nicht begrüssen, das Schulen und Turnhallen von Asylbewerbern belegt werden. Die vorbehaltslose Verteidigung des Merkelschen Asylchaos zeigt nebenher auch, dass wir in einem Einheitsparteiensystem gefangen sind, d.h. von CDU bis Linkspartei bekommen wir das Theater vorgespielt, es gäbe Entscheidungspielraum für uns Wähler, obwohl in wesentlichen Punkten immer das gleiche "drin steckt".

Die Landtagsabgeordnete der Linkspartei Jana Pinka setzt sogar noch eins drauf. Überheblich und moralisierend belehrt sie die Bürger Freibergs - der Stadt also in der sie von eben diesen Bürgern als Stadtätin gewählt wurde - sie würden im "warmen Wohnzimmer auf der Couch" sitzen und kaltherzig sein, d.h. also keine Ahnung vom wirklichen Leben haben. Diesen Vorwurf aus dem Munde einer Berufspolitikerin muss man nicht kommentieren.

Tatsächlich spricht die AfD aber als Krise unter anderem den Fakt an, dass die Asylbewerber nicht nur „in Sicherheit“, sondern explizit nach Deutschland wollen, und dass es hier keinen Plan gibt, mit dieser Situation angemessen umzugehen.

Mit der Aktion "Herz statt Hetze" setzt sich DIE LINKE im Mittelsachsen als sozial in Szene und spendet für Asylbewerber. Anscheinend haben sie aber noch nicht über die Ungerechtigkeiten unseres Asylsystems nachgedacht.

Deshalb wünscht man den Linken "Herz und HIRN". Da könnte die Linkspartei darüber nachdenken, wie sozial es ist, dass sich die benötigen Geldsummen für die Schleuser und Schlepper nur die Wohlhabenden leisten können. Oder die Linkspartei könnte sich fragen, warum 78 % der in Sachsen im September d.J. angekommenen Asylbewerber Männer sind. Ob Frauen weniger unterdrückt und verfolgt werden? 

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