von Irina Kuhn

Der 4. Bundesparteitag war von Beginn an ein äußerst sachlicher Parteitag, der mit unglaublicher Geschwindigkeit durch die so trockenen Tagesordnungspunkte wie Wahl der Versammlungsleitung u.s.w. marschierte, wie es ein AfD-Parteitag bislang wohl noch nicht erlebt hat.

Endlich gehört die Junge Alternative nun per Beschluss des Parteitages als Jugendorganisation zur AfD. Ein längst überfälliger Beschluss, wenn ich an das hohe Engagement der JA denke.

Hervorzuheben sind die mitreißenden Reden von Prof. Meuthen, Paul Hampel und Frauke Petry (um nur einige zu nennen). In allen Ansprachen wurde Bezug zur aktuellen Lage genommen. Wen verwundert es also, dass im Ergebnis drei Resolutionen (zur aktuellen Flüchtlingssituation, zum Einsatz der Bundeswehr in Syrien und zu den geplanten von blindem Aktionismus geprägten Änderungen im Waffenrecht) verabschiedet wurden. Ganz abgesehen davon beschloss der Parteitag nach sehr langen Diskussionen unsere neue Satzung  - und das auch noch mit wenigen oder gar keiner Gegenstimme.

Das Ergebnis kann sich also wieder einmal sehen lassen.

Mögen die, die glauben, die AfD käme vor lauter Streitigkeiten zu keinem Ergebnis, vor Neid erblassen oder/und erkennen, dass wir sehr wohl eine arbeitsfähige Partei sind, von der noch sehr viel mehr zu hören sein wird.

Vielleicht noch eine Anmerkung zur angeblichen Ohrfeige gegen Frauke Petry bezüglich der Resolution, die vom LV NRW übernommen wurde, statt der vom Bundesvorstand: Für mich zuerst ein Zeichen von Demokratie! Beide Resolutionen stimmen in den Inhalten überein, nur dass die Resolution von NRW deutlich ausführlicher formuliert ist.

 

 

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