ausgewählt von Matthias Mehlhorn
 
„Entsetzt“ soll, laut Bild, bei der Plauderrunde von Maybrit Illner die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor auf das Statement eines AfD-Mannes reagiert haben, man möge bei der Aufnahme von Menschen verfolgten Christen Priorität einräumen.
 
„Sie wollen zwischen den Religionen unterscheiden? Wären der AfD also eine Million Ukrainer lieber als eine Million Muslime?“ Ich weiß nicht, was der arme Mann und wahrscheinlich Christenmensch auf diese Frage geantwortet hat, ich will es für ihn hier tun und sagen: Was Ukrainerinnen angeht, müssen Sie Paolo Pinkel fragen, ansonsten ein klares Nein!
 
Was wir hier brauchen, existentiell brauchen, überlebensnotwenig brauchen, sind noch mehr junge muslimische Männer aus den Tiger- und Boomstaaten Nordafrikas, eifrige, strebsame, arbeitswütige, faustische Naturen, die Nobelpreisträger, Patentanmelder und Unternehmensgründer von morgen, die heute bereits bei den Mathematikolympiaden und „Jugend forscht“-Wettbewerben die Preise nur so abräumen, Liebhaber der universellen Bildung und der Künste, Pioniere der Weltraumforschung, der Quantenphysik, der Nanotechnologie und des Weinbaus, Makroökonomen und musisch gestimmte Schöngeister, freimütig und weltoffen, die uns mit ihrer sympathischen, hilfsbereit-unaggressiven Wesensart, ihren erlesenen Manieren, ihrem Humor, ihrer toleranten Religion, ihrer Weltweisheit und dem Liebreiz ihrer Frauen noch mehr betören, als heute ohnehin schon, beim Scheitan und Sarrazin, davon wollen wir mehr! Mehr! Mehr! 

Michael Klonovsky in Acta Diurna am 29. Januar 2016
 
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