Ob dieses Mindestlohngesetz wirklich eines der "schlecht gemachtesten Gesetze der Bundesrepublik ist", wie er schreibt, kann man nicht sagen. Faktisch gibt es viele sehr schlecht gemachte Gesetze.

Zwei Aspekte sind jedoch anzumerken.

Eine Person wie Fahimi symbolisiert fast exemplarisch Verfall und Realitätsverlust unserer "Eliten". Ohne jemals richtig gearbeitet zu haben, wechselte sie direkt nach dem Studium in die Zentrale einer Gewerkschaft. Sie weiss also definitiv nicht nur nichts von der Lebenswelt eines Unternehmers, sondern nicht mal was von der Lebenswirklichkeit von Arbeitnehmern! Obwohl deren Interessen Gewerkschaften ja angeblich vertreten.

Aus diesem Realitätsverlust heraus resultiert das nächste Problem. Der Mindestlohn vernichte keine Arbeitsplätze, so wurde uns von interessierter Seite immer vorgebeten und wenn ja, dann wären Geschäftsmodelle und Produkte einfach "falsch". Das es "da draußen" noch anderes gibt, nämlich Tierschutzvereine, Tafeln und gemeinnützige Initiativen, welche ihre "Preise" nicht einfach beliebig erhöhen können, haben die einfach vergessen. So vernichtete der Mindestlohn zum Beispiel zwei Arbeitsplätze im Freiberger Tierheim.

Die Groß- und Exportindustrie, deren enge Partner, ja sogar Handlanger die Großgewerkschaften sind, hat im übrigen damit überhaupt kein Problem. 

Steffen Böttcher bemerkt zu Recht, dass der Mindestlohn nicht mal denen was bringt, die tatsächlich jetzt "mehr in der Tasche haben". Das geht nämlich an anderer Stelle wieder drauf. Nutznießer ist zuerst unser Steuer- und Abgabenstaat - z.B. über mehrfache Besteuerung. Damit werden jene lebensfremden "Eliten" subventioniert, deren Vertreterin Yasmin Fahimi ist. Na so ein Zufall aber auch...

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