Kommentar von Marko Winter, auf einem Leserbrief basierend Marko Winter

Am 18.10. veröffentlichte die "Freie Presse" einen Artikel "Der Fall Kolumbus" (siehe HIER), in dem über die Probleme berichtet wurde, welche zumindest gewisse Kreise in den USA und Lateinamerika mit Christoph Kolumbus haben. Dort wird teilweise der "Columbus Day" zugunsten eines "Tages der Ureinwohner" abgeschafft.

Der Artikelautor begründet es mit der Ablehnung des Heldentums in heutiger Zeit. Das brachte mich auf folgende freche Gedanken, welche eine Brücke in unsere Situation schlagen:

Ob im "Fall Kolumbus" die Ablehnung des Heldentums tatsächlich den Kern der Sache trifft, bezweifle ich. Stattdessen geht es hier um die "Schuld des weißen Mannes" als Zentralmythos neulinker Politik.

Aber wir sollten uns bewusst werden, dass das Problem der amerikanischen Urbevölkerung ja nicht das Heldentum von Kolumbus war, sondern die unkontrollierte Masseneinwanderung, welche damit begann.

"Tag der Ureinwohner" ist nicht schlecht, besser wäre "Tag der Opfer der unkontrollierten Masseneinwanderung".

Und zu diesem Gedenktag könnten wir europäische Urbevölkerung bereits jetzt einiges an Denkwürdigem einbringen - leider. Übrigens wäre es auch der Ansatz aus der Geschichte die richtigen Schlüsse zu ziehen.