PM von Dr. Rolf Weigand, MdL und Pressesprecher der AfD Mittelsachsen Rolf Weigand

Nachdem der CDU-Landtagsabgeordnete und Freiberger Stadtrat Steve Ittershagen die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag als nicht koalitionsfähig sowie populistisch und nicht lösungsorientiert bezeichnete (siehe HIER), bekräftigt Holger Reuter von der Freiberger CDU Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD (siehe HIER).

Der mittelsächsische Landtagsabgeordnete Dr. Rolf Weigand dazu:

„Die Freiberger CDU gibt kein geschlossenes Bild und sollte dem Wähler für die Kommunalwahl im Mai ein klares Signal senden. Unser Kreisvorsitzender Dirk Zobel hat vor einigen Wochen deutlich dargelegt, dass wir als demokratische Partei in der Sache entscheiden und uns keinen Gesprächen verschließen. Das gilt ganz klar auf kommunaler Ebene. Als AfD-Landtagsfraktion haben wir immer wieder gesagt: mit dieser CDU nicht. Es wird viel angekündigt und die Berliner Politik kritisiert, aber schlussendlich durch die Koalition mit der SPD in Sachsen mitgetragen.

Die sächsische CDU lässt sich wie ein Bulle am Nasenring von der SPD durch die Manege führen. Beim Blick in unser Programm wird die CDU viele Punkte wiederfinden, für die sie früher einmal selbst stand. Für die Haushaltsverhandlung im Dezember wird es einige Änderungsanträge der AfD-Fraktion geben, welche auch für die mittelsächsische Region von Vorteil sind. Ich bin dabei besonders auf das Abstimmungsverhalten der mittelsächsischen CDU-Kollegen gespannt. Wenn sich die sächsische CDU personell anders aufstellt, werden wir das als AfD nach der Landtagswahl neu bewerten. Wer wie die CDU seit 1990 in Sachsen regiert, kann nicht 28 Jahre danach auftreten und sagen, wir haben aus den Fehlern gelernt. Das ist zu spät und unglaubwürdig. Zeit war genug. Unser Ziel als AfD ist dabei ganz klar: 2019 stärkste Kraft bei der Landtagswahl in Sachsen und Mittelsachsen werden. Ansonsten brauchen wir über eine AfD-Regierung nicht nachdenken.“