von Dr. Rolf Weigand, MdL. Pressemitteilung der AfD Mittelsachsen

Grafik Mittels. Theater, verlinkt
Grafik Mittels. Theater, verlinkt

Am 28.03.2019 fand eine vom Mittelsächsischen Theater organisierte Veranstaltung unter dem Titel „DIALOG - Wir haben die Wahl 2019. Was ist zu tun?“ im Städtischen Festsaal Freiberg statt.

Auch Vertreter der AfD Mittelsachsen, insbesondere aus dem kirchlichen Umfeld, besuchten die Veranstaltung und bewerten diese kritisch. Die dort getroffenen Aussagen werden von ihnen hinterfragt.

So meint Dr. Jörg Bretschneider, welcher am AfD Programm aktiv mitwirkt:

„Schon der Veranstaltungstitel 'Dialog' ist nicht richtig. Letztlich traf sich die linke Kirchgemeinde zur Feindbildklärung, es drohe eine 'Unterwanderung der Kirche durch rechte Christen', wie es die Autorin Bednarz aus Hamburg sieht. Allerdings scheute man bei den Veranstaltern die direkte Auseinandersetzung und lud weder 'rechte Christen' noch wenigstens AfD-nahe Christen mit aufs Podium. Als Illustration der eigenen Theorie wurden lediglich einige Bürger herablassend vorgeführt, die ihre Sorge um Land und Zukunft loswerden wollten. Auch das ist kein Dialog auf Augenhöhe, sondern eine überhebliche Sicht aus dem Elfenbeinturm, denn das Land hat echte Probleme und die treiben die Bürger um. Es werden tragfähige Antworten gebraucht. Diese bot der Abend leider kaum, es wurde Angst gepredigt, indem man vor den angeblichen Angstpredigern warnte. Die AfD spricht die Probleme an und entwickelt pragmatische Lösungen, pluralistisch, freiheitlich, konservativ."

Dieter Reimann, Stadtratskandidat der AfD in Freiberg, war ebenfalls anwesend. Er fand den Vorwurf von Bednarz, AfD-Sympathisanten lebten in einer 'Wahrnehmungsblase', besonders absurd: „Genau eine solche Wahrnehmungsblase hatte sich auf dem Podium gebildet." Damit ist die Veranstaltung nach Sicht der AfD Mittelsachen ganz klar ein Dialogformat unter dem Motto „Wasser predigen und Wein trinken“.

Marko Winter, Stadtrat der AfD in Freiberg, fragt nach der Finanzierung dieser Veranstaltung: „Es ist nicht der Sinn eines Theaters links-grüne Parteiideologie zu verbreiten. Es muss geklärt werden, welche Steuergelder geflossen sind und wie weit eine Zweckentfremdung von Theaterfinanzen vorliegt.“