Pressemitteilung der Freiberger Stadträte Marko Winter, Mathias Stahl sowie von Mike Moncsek, Landtagskandidat 
Marko Winter
Marko Winter
 
Am Freitag, den 14.06.2019, fand in der Freiberger Nikolaikirche ein Themenabend "Fridays for Future - Wie politisch darf Schule sein und was können wir für das Klima tun?" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Auf dem Podium nahmen ein Freiberger Wissenschaftler Prof. Matschullat, sowie die ranghohen CDU-Politiker Herr Piwarz (Kultusminister des Freistaats) und Herr Ittershagen (MdL) Platz. Vertreter der zukünftigen AfD-Fraktion im Freiberger Stadtrat, Mathias Stahl und Marko Winter, sowie der Landtagskandidat der AfD, Mike Moncsek, nahmen an der Diskussion teil. Eine Freiberger Vertreterin der "Friday for Future"-Gruppe nahm auf Aufforderung des Publikums mit auf dem Podium Platz.
 
Mathias Stahl, designierter AfD-Stadtrat, zieht folgendes Fazit: "Auffallend bei den Meinungsäußerungen der Vertretung von "Fridays for Future" war die grundlegende Verzichtshaltung! Möglichst vegetarisch essen und nur Fahrrad fahren, keine Flüge - Verzicht, Verzicht, Verzicht! Und das soll die Einstellung für das gesamte Leben sein? Welch' Pessimismus - und das mit 17 Jahren! Möchte man denn nicht leben und die Welt erkunden? Doch Zukunftsangst zierte die ganze Veranstaltung. So wird sich Deutschland gegen Asien und die USA nicht behaupten können. Letzten Endes ist die Frage des menschengemachten Klimawandels eine Glaubensfrage. Das Wetter ändert sich wie eh und je. Ressourcen werden verbraucht. Wir müssen damit realistisch umgehen. Und das geht nur mit Zuversicht und unideologischer Technologiebegeisterung!"
Mathias Stahl
Mathias Stahl
 
Der Landtagslistenkandidat Mike Moncsek ergänzt: "Auf die Frage, an Herrn Piwarz, wann er die Schulpflicht wieder durchsetzt, kam keine Antwort. Eine Einladung der anwesenden Schulleiter an mich für eine politische, faire Diskussion an den Schulen blieb ebenso bis heute aus. Im Übrigen glänzte der Kreisschulrat durch Abwesenheit, ihm schien dieses Thema nicht wichtig genug. Lobenswert ist konkretes Engagement, wie z.B. das vorgestellte Recycling-Projekt in der Freiberger Ohain-Oberschule."
 
Marko Winter, Stadtrat der AfD, stört sich auch an der Medienschelte von Prof. Matschullat: "In den Medien wurden uns schon viele Schlagzeilen mit 'Weltuntergangsszenarien' genannt, teils mit gegenläufiger Tendenz, so wurde in den 80igern die drohende Eiszeit an die Wand gemalt. Waldsterben, versiegende Bodenschätze, Ozonloch hielten uns damals in Atem. Keine dieser Prognosen hat sich erfüllt. Auf meine Nachfrage danach reagierte Prof. Matschullat mit 'Medienschelte'. Das verwundert, weil es doch genau das ist, was seinem Forschungsgebiet überhaupt Wahrnehmung - und übrigens auch Gelder aus dem Forschungshaushalt - bringt. Generell gilt: Angst ist kein guter Ratgeber. Vielleicht sollte man mit den 'Friday-for-Future-Kids' einfach mal in einer Bibliothek die Spiegel-Titelseiten und -geschichten der letzten 40 Jahre durchgehen und die Bedrohungen von damals analysieren und was wirklich draus geworden ist."