Pressemitteilung der AfD Mittelsachsen, von Dr. Rolf Weigand

Die Äußerungen der Gruppierung "Freiberg für Alle" und auch die mediale Aufblähung dieser Gruppe, zuletzt auch in der Freien Presse ("Wir müssen raus aus der Komfortzone" 17.08.2019), irritieren viele Freiberger Bürger.

Auf der Facebookpräsenz der AfD Mittelsachsen entbrannte eine lebhafte Diskussion als Reaktion auf den Artikel der Freien Presse (s.o.). So wurde bemängelt, dass die Überschrift nicht passend sei. Anstatt "Wir müssen raus aus der Komfortzone" kamen Vorschläge wie "Überheblichkeit sucht Öffentlichkeit", "Demokratielenkung zeigt Fassade", "Gratismut zur Einheitsmeinung" oder "Besserwisser suchen Bühne".

Die Gruppe "Freiberg für Alle" hatte sich nach den Kommunal- und EU-Wahlen im Mai 2019 gebildet, weil ihnen das starke Abschneiden der Alternative für Deutschland nicht gepasst hat. Damals wurde die AfD stärkste Kraft, u.a. auch bei der Stadtratswahl in Freiberg. Die Mitglieder der mittelsächsischen AfD kritisieren das Verhalten des "Netzwerks".

Marko Winter, Fraktionsvorsitzender der Freiberger AfD-Stadtratsfraktion, meint: „Hier haben sich Leute zusammengetan, denen Wahlergebnisse nicht passen, welche in freien, demokratischen Wahlen zustande gekommen sind. Solche Leute sind nun gerade nicht 'Demokraten'. Bürger durch Umerziehung und Druck dazu zu bringen, das 'Gewünschte' zu wählen, ist nämlich ein Kerngedanke von 'gelenkter Demokratie' bzw. Diktaturen. Und Übrigens: Schon der Name 'Freiberg für Alle' ist gelogen, 'Pseudoeliten gegen die AfD' wäre zutreffend. Es geht um das Ausgrenzen der AfD und ihrer Wähler, nicht mehr und nicht weniger.“

Dr. Rolf Weigand, mittelsächsischer AfD-Landtagsabgeordneter und Direktkandidat im Wahlkreis 19, hat mit weiteren AfD-Mitgliedern am vergangenen Donnerstag folgende Begebenheit in der Nähe des AfD-Infostandes beobachtet: Angetrunkene Mitglieder vom "Jungen Netzwerk Freiberg", welche mit der Gruppe "Freiberg für Alle" zusammenarbeiten, haben Flugblätter als angebliche Handzettel der AfD verteilt. In diesen wird gegen die AfD gehetzt und das Logo der Partei verwendet. Pikant dabei: Auch Herr Prof. Schlömann, Mitglied bei "Freiberg für Alle", erhielt eines in unmittelbarer Nähe zum AfD-Wahlkampfstand und hat sich sichtlich über die verleumdende Aktion gefreut.

Dazu Dr. Rolf Weigand: „Damit zeigt sich, was die Gruppe "Freiberg für Alle" in Wahrheit vorhat: Verleumdung und Denunziation der AfD, Fehlinformation der Bevölkerung und Spaltung der Gesellschaft. Wir konnten glücklicherweise viele Bürger über den Schwindel aufklären. Die Flugblätter haben wir der Polizei übergeben und Anzeige erstattet. Herr Prof. Schlömann sollte bei der Feststellung der Identität der Täter mitwirken. Da er die Verteilung nicht unterbunden, sondern sich vielmehr darüber gefreut hat, macht er sich als Mitwisser mitschuldig. Solch ein Verhalten ist dem eines Universitätsprofessors unwürdig und die Gruppe "Freiberg für Alle" muss sich entscheiden, ob sie so etwas mitträgt oder sich von ihm trennt.“

Solche Aktionen zeigen, dass die Parallelen zur DDR-Zeit immer deutlicher werden: Wer die Regierung damals kritisierte, wurde als Gegner des Sozialismus und des Friedens denunziert. Ihm wurde vorgeworfen zu provozieren und zu spalten. Die aktuellen Versäumnisse der Politik werden als Defizite des ostdeutschen Wählers deklariert, anstatt die Versäumnisse der Politik den seit 29 Jahren regierenden Parteien und deren Politikern beim Namen zu nennen. Dem Wähler wird empfohlen, die Parteien wieder zu wählen, welche die Versäumnisse der vergangenen 29 Jahre zu verantworten haben. Auf dieses Manöver sollten sich die sächsischen Wähler nicht einlassen. Die AfD Mittelsachsen ruft alle Bürger zum gemeinsamen Dialog auf, die für ein respektvolles Miteinander im fairen demokratischen Streit eintreten.