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Kategorie: Aktuelles

Von der AfD-Stadtratsfraktion Döbeln 

Heute Abend haben wir den Treibhausverein besucht, um uns ein Bild über dessen Arbeit zu machen. Den Vortrag über “Rechtspopulismus und Ostidentitäten” hielt Dipl.-Soz. Felix Schilk von der TU Dresden. Er forscht über den Osten, ist selbst Baujahr 1989!
 
Die Veranstaltung war vom FAIR-Programm gefördert, ein Förderprogramm – Fit gegen Antisemitismus, Intoleranz und Rassismus. Da wurde von Anbeginn an, mit Steuergeldern finanziert, gegen die AfD und deren Wähler den Teilnehmern die Welt (v)erklärt. Natürlich wurden wir gleich darauf aufmerksam gemacht, dass der Verein vom Hausrecht Gebrauch machen wird, um unliebsame Gäste zu entfernen. Diskutieren will man halt nicht, wahrscheinlich wegen fehlender Argumente.

Die Quintessenz des Abends: 

1. Hauptsächlich Männer wählen die AfD – und zwar aus gekränkter Männlichkeit (das ist kein Witz!)

2. Der Hauptgrund ist Frust und Abgehängtsein. „Die hier Gebliebenen (gemeint sind die nach der Wende im Osten Verbliebenen) müssen mit Frust leben und umgehen und daraus entsteht der Rechtspopulismus“. Der kausale Zusammenhang liegt doch klar auf der Hand, oder?

3. AfD = Rechtspopulismus

4. Trump = AfD (Das fanden wir gar nicht so schlecht, denn Herr Trump hält sich an Wahlversprechen und setzt sich für sein Land ein! Seine Wiederwahl ist so gut wie sicher. Leben dort nur Ossis?)

5. Mit Identifikationsangeboten lockt die AfD wie Heimatgefühl... Oh bitte aufpassen, dass man nur nicht seine Heimat und Nächsten liebt. Das kann sich zu einer Krankheit entwickeln.

Herr Schilk kam mit zahlreichen Zitaten, Fakten, Grafiken und hatte leichte Problem diese richtig zu deuten. Warum nur wählen die Abgehängten und Frustrierten die AfD? Die Ansätze waren ja gut, aber sein ideologisches Korsett erlaubt es ihm nicht, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Und da fragen sie sich nun immer noch, was können wir nur tun gegen die steigende AfD-Wählerschar? Noch mehr Fördermittel, damit sie weiter davon leben können, oder? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kommt der nächste tolle Vortrag, den keiner braucht!