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Mitteilung von Daniel Rennert, Stadtrat und stellv. Vorsitzender der AfD-Fraktion Flöha

Die AfD-Fraktion im Flöhaer Stadtrat brachte am 19. Dezember einen Antrag ein, in dem die Mitglieder des Stadtrates gebeten werden zu beschließen, ein Neugeborenen-Begrüßungsgeld für in der Großen Kreisstadt Flöha wohnende deutsche Staatsbürger in Höhe von 100 EUR pro Kind einzuführen und die Stadtverwaltung zu beauftragen, eine Summe von 8.000 EUR in den Haushaltsplan für das Jahr 2020 und künftige Haushaltsjahre – in angepasster Größenordnung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt – einzustellen. Aus dem Antrag geht zudem hervor, dass dazu die Stadtverwaltung zur Entlastung des städtischen Haushaltes auch bei potenziellen Sponsoren anfragen möge, ob diese bereit wären, sich finanziell daran zu beteiligen. Als Beispiel wurde die Sparkasse genannt, doch es kommen auch andere Geschäfte im Ort in Betracht.

Wenn es nach der AfD geht, mögen die 100 EUR pro Kind in Form von personalisierten Gutscheinen für Baby-Artikel verschiedener in Flöha ansässiger Geschäfte an die Eltern ausgegeben werden. Mit der Anmeldung des Kindes bei der Stadtverwaltung erhalten deren Eltern ein Begrüßungsschreiben der Stadt mit beiliegendem Gutschein, der quartalsweise, halbjährlich oder jährlich von der Stadtverwaltung neu festgelegt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass möglichst mehrere örtliche Anbieter berücksichtigt werden. Sollte die bevorzugte Variante verwaltungstechnisch zu aufwändig oder nicht umzusetzen sein, hat die AfD eine Ausweichvariante formuliert. Die besagt, dass die Stadtverwaltung das Geld notfalls auch an die Eltern auszahlen kann.

Der Beweggrund der Initiative ist, dass in Flöha wohnende Familien mit Kindern (in den letzen Jahren gab es in der Stadt 70 bis 80 Geburten pro Jahr) stärker als bisher wertgeschätzt werden sollen, denn sie tragen maßgeblich zu einer lebenswerten Stadt und Gesellschaft bei. Damit werden auch Anreize geschaffen, sich in Flöha sesshaft zu machen. Dies steigert die Attraktivität Flöhas (auch im Wettbewerb mit anderen Orten) und wirkt dem Bevölkerungsrückgang entgegen. Der Vorteil gegenüber einer Barauszahlung an die Eltern ist: Durch die Ausgabe der Gutscheine werden zugleich die regionalen Wirtschaftskreisläufe gestärkt, die örtlichen Geschäfte unterstützt. Die AfD ist der Meinung, dass der Stadt die „jüngsten Flöhaer“ 8.000 EUR wert sein sollten.