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Von Daniel Rennert, Vizevorsitzender der Flöhaer AfD-Stadtratsfraktion

AfD-Stadtratsfraktion informierte in Flöha zur Bürgersprechstunde

Die Flöhaer AfD-Stadtratsfraktion lud letzte Woche zu einer Bürgersprechstunde. Flöhaer wie Falkenauer nutzten die Gelegenheit, mit den Ratsmitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Die Fraktionschefin Romy Penz, eröffnete die Bürgersprechzeit, begrüßte die Gäste und stellte die einzelnen Stadträte kurz vor. Sie gab einen Einblick in die Stadtratstätigkeit und griff dabei den Wiederaufbau der Apfelsinenbrücke heraus, der für junge, erst recht aber für ältere Leute unverzichtbar ist. Der jetzige Zustand ist für die betroffenen Flöhaer ein Verlust an Lebensqualität. Zudem berichtete sie als Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion über die dortige Arbeit der Fraktion (u. a. ging es um den linksradikal auftretenden Treibhausverein in Döbeln, der dank zweier CDU-Landräte seinen Kampf gegen den „Bullenterror“ mit reichlich Steuergeld weiterhin gefördert bekommt). Auch auf die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag sowie ihre neue Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ging sie ein.

Dietmar Wildner, der auch für die AfD im Ortschaftsrat Falkenau tätig ist, informierte kurz zum dortigen Hochwasserschutz und kündigte dazu ein Schreiben an die Staatsregierung an. Außerdem kritisierte er das Verhalten der Sparkasse, die einerseits im Landkreis 16 Filialen geschlossen hat (wie auch im Ortsteil Falkenau), auf der anderen Seite jedoch immer üppigere Vorstandsgehälter bezieht und eine Verkleinerung eben dieses Vorstandes offensichtlich gar nicht zur Debatte zu stehen scheint. Die gegenwärtige Regelung, wonach die Falkenauer im Dorfladen pro Tag bei einem Einkauf im Wert von mindestens 10 EUR bis zu 100 EUR abheben können, kann nur eine Übergangslösung sein.

Fraktionsvize Daniel Rennert erläuterte in seinem Redebeitrag das von der AfD initiierte Begrüßungsgeld für deutsche Staatsbürger. Im weiteren Verlauf des Abends ging er auf das Kriminalitätsproblem in Flöha und die damit einhergehenden Anfragen der AfD bei Oberbürgermeister, Polizei, Medien und Landtag ein.

Zu unserer Bürgersprechzeit konnten wir Kreisrat Dr. Gerold Schramm, zudem zweiter stellvertretender Bürgermeister Oederans, begrüßen, der auf eine Frage des Publikums in Bezug auf die Freien Wähler zur Differenzierung im Umgang mit ihnen riet. Im Stadtrat von Oederan sind diese homogen aufgestellt, das Verhältnis zueinander ist entspannt, freundlich und konstruktiv.

Auch seitens der Bürger gab es – nicht nur zu den bereits erwähnten Themen – Nachfragen: So wurde das Zuwachsen der Flussränder durch Sträucher und Unkraut bemängelt sowie auf die Gefahr im Hochwasserfall hingewiesen. Außerdem werden verschiedene Ampelschaltungen in der Stadt kritisch gesehen (manche Lichtsignalanlagen sind inzwischen nachts geschalten, was vorher nicht der Fall war; andere stehen in „Normal“-Schaltung als "Fußgängerbedarfsampel" auf permanent Rot für Autofahrer, was den Richtlinien kaum entsprechen dürfte). Das Problem dabei: Lärmbelästigung. Und auch der Schadstoffausstoß wird mit solchen zweifelhaften Maßnahmen ganz bestimmt nicht reduziert.

Gegen Ende des Abends teilte Romy Penz etwas sehr Erfreuliches mit: Sie wird in Flöha ein Bürgerbüro betreiben, das voraussichtlich Ende Februar dieses Jahres eröffnet wird.

Nach etwa zwei Stunden, in denen reichlich informiert, gefragt und diskutiert wurde, fand der interessante Abend seinen Ausklang.