Friseursalons während der Corona-Krise schließen!

Die Bundesregierung hat in Friseursalons einen Mindestabstand von 1,5 m von Kunde zu Kunde bestimmt. Die Friseure können diesen Abstand in keinem Fall einhalten. Somit können die Frisöre, welche ja längere Zeit am Kunden arbeiten, zu Überträgern des Corona-Virus werden. Wenn ein infizierter Kunde z.B. niesen oder husten muss, kann er das nicht in die Armbeuge tun, weil er die Arme unter dem Frisierumhang hat und diese zumindest nicht so schnell hervor bekommt.

Weiterhin ist nicht nachvollziehbar, warum die Frisöre zu den kritischen Mitarbeitern gehören sollen. Wenn man vier Wochen die Haare nicht geschnitten bekommt, finde ich das nicht dramatisch. Nur des guten Aussehens wegen die die Gesundheit der Bevölkerung und der Friseure auf das Spiel zu setzen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ihre Romy Penz

Mitglied des Sächsischen Landtags

--> UPDATE: Mit der neuen Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen, die ab Sonntag, dem 22.03.2020, gültig ist, müssen Friseursalons nun schließen +++


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