Uwe Wurlitzer

Pressemitteilung Nr. 684 des AfD-Landesverbandes Sachsen

Lehrer lehnen so genannte Inklusion mit deutlicher Mehrheit ab!

Viele Lehrer sind mit der Inklusion von behinderten Kindern in Regelschulen überfordert. Dies geht aus einer aktuellen Befragung des Lehrerverbandes Bildung und Erziehung (VBE) hervor. Demnach war für 82 Prozent der befragten Lehrer die Inklusion kein Bestandteil der Ausbildung. 57 Prozent gaben an, über keine sonderpädagogischen Kenntnisse zu verfügen. Obwohl der Unterrichtsaufwand deutlich gestiegen sei, sagten zwei Drittel der Befragten, die Klassengröße habe sich nicht verringert. Fast alle, nämlich 97 Prozent der Lehrer sprachen sich dafür aus, die Sonderschulen ganz oder teilweise zu erhalten. Nur zwei Prozent sprachen sich für eine vollständige Abschaffung aus.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Immer wieder - und das nun schon seit Jahrzehnten - wird am Schulsystem gebastelt, als sei es ein Lego-Kasten. Mit dem Ergebnis, dass das Bildungsniveau der Schüler immer weiter abgesenkt wird. In Sachsen fehlen etwa 1000 Lehrer, um überhaupt regelmäßigen Unterricht durchführen zu können. Nun sollen die bereits an der Belastungsgrenze arbeitenden Pädagogen auch noch den Therapeuten mimen, indem sie behinderte Kinder gemeinsam mit gesunden Kindern unterrichten. Studien haben ergeben, dass diesen Kindern entweder mit Mitleid oder - noch schlimmer - mit Aggressionen in den Klassenräumen begegnet wird. Für linke Ideologen müssen einfach alle Menschen gleich sein. Auch wenn sie es nicht sind. Das Thema Inklusion in Schulen ist weder durchdacht noch ausgereift. Leidtragende sind die Kinder, mit oder ohne Behinderung. Und das Bildungsniveau.“