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Eberhard Stewig

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von Eberhard Stewig, Schatzmeister KV AfD Mittelsachsen

Für mich war der Mitgliederparteitag der AfD eine gelungene Veranstaltung, ein voller Erfolg und alles andere als das Ende der AfD.

Es wurde alles erreicht, was notwendig war, um endlich wieder politisch arbeiten zu können. Wir haben einen neuen Vorstand, der die Breite der Partei repräsentiert, und ein neues Schiedsgericht gewählt.

Tausende Mitglieder der Alternative für Deutschland haben am Wochenende auf das Freibad verzichtet und sich trotz extremer Hitze auf den Weg nach Essen gemacht. Viele davon mit fünf bis sechshundert und mehr Kilometern Anreise, um dann in der Essener Grugahalle 2 Tage lang jeweils 10 bis 12 Stunden bei schlecht funktionierender Klimaanlage (hätten wir 4 statt 2 Beine, wäre vermutlich der Tierschutz aktiv geworden) im besten Sinne des Wortes darüber zu streiten, wer in Zukunft das Gesicht der AfD sein soll, wer das Schiff AfD steuern und wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen soll, damit wir wieder Fahrt aufnehmen und uns der immer größer werdenden Problemen unseres Landes widmen können. Das war zwar nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber es hat sich gelohnt.

Mag die Presse schreiben, was sie will: die Begriffe Rechts und Rechtspopulismus sind inzwischen sowieso zu nichtssagenden leeren Worthülsen verkommen. Mir scheint, manche Vertreter dieser Zunft wollen ihren Ruf jeden Tag aufs Neue bestätigen.

Beispielsweise schreibt Franz Josef Wagner abwertend in Bild Online am 06.07.2015:

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-frauke-petry-41651252.bild.html

"Tosender Beifall, als Sie den Islam kritisierten. Diese Religion habe nicht unser Staatsverständnis"

Hat sie es denn, lieber Herr Wagner?
Es würde helfen, mal in die "Gebrauchsanleitung" des Islam zu schauen. Die befindet sich zwischen zwei Buchdeckeln, zwischen denen wiederum etliche Seiten Papier zu finden sind. Bedruckt oder beschrieben mit 114 Suren, untergliedert in Verse unterschiedlicher Anzahl, und der Länge nach geordnet. Auf dem oberen Buchdeckel steht übrigens "Koran".

Des Weiteren schreibt er: "Es war eine Pegida-Stimmung in der Gruga-Halle in Essen. Aggressiv, pöbelnd."

Nun, ich weiß nicht, ob er überhaupt in Essen war; ich habe den Parteitag anders erlebt. Das war für meine Begriffe beste Parteiarbeit. Die Basis der Partei, die Mitglieder haben entschieden. Das ist das, was ich unter Demokratie verstehe.
Sollte Herr Wagner unter Demokratie etwas anderes verstehen, dann würde mich interessieren, was Demokratie seiner Meinung nach bedeutet. Demokratie kommt aus dem Griechischen - demos = das Staatsvolk und kratia = die Herrschaft. Wer natürlich das französische, das deutsche, das polnische und alle anderen Völker abschaffen und in einem willenlosen, multikulturellen Einheitsbrei untergehen lassen will, dem ist Demokratie natürlich nicht geheuer. Und da es zur Zeit noch nicht politisch korrekt ist, zu sagen, dass man nichts von Demokratie hält, da muss man eben die diffamieren, welche Demokratie leben, und sie als Populisten bezeichnen. Populismus kommt übrigens aus dem latainischen - populus = Volk.

Und so wird aus der guten griechischen Demokratie der böse lateinische Populismus. (ist zwar im Prinzip dasselbe - aber macht ja nichts).

Im Übrigen würde ich dem Herrn Wagner empfehlen, bei der nächsten Pegida-Demo zur Gegendemo zu gehen, damit er nicht angepöbelt wird. Ich habe bisher die übergroße Anzahl der Pöbeleien von Seiten der Gegendemos erlebt. Wer da pöbelt und gewalttätig wird, kann man schon daran erkennen, wem die Polizei (gezwungenermaßen) den Rücken, d.h. die ungeschützte Körperseite zudreht.

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