Leserbrief an den WochenEndSpiegel - Freiberger Anzeiger, welchen wir mit freundlicher Genehimigung dieser Zeitung veröffentlichen (Erschienen am 31.07.1215).  

 Unser Leser Karsten Gürke aus Bobritzsch bat uns, seine kürzliche Zuschrift an die FP ungekürzt zu veröffentlichen. Aber bitte schön: 

„In dem Artikel in puncto Wahlergebnisse beklagt Herr Rüdiger die Verluste von fünf Bürgermeisterämtern und verweist gleichzeitig auf den „Sieg“ bei der Landratswahl. Bei diesen zwei Kandidaten, die man wählen konnte, war eigentlich von vorn herein klar, wer gewinnen würde. Eine Wahl war das in meinen Augen nicht. Ich bin dieser Wahl fern geblieben, da es in meinen Augen an gleichwertigen Kandidaten gemangelt hat. Von einem „großartigen Erfolg“ bei der Landratswahl kann also keine Rede sein!

Ja, und das der CDU so viele Bürgermeisterämter abhanden gekommen sind, kann ich gut nachvollziehen.

Langsam bemerken es immer mehr Bürger, daß die alteingesessenen Parteien in Berlin schon lange keine Politik fürs Volk machen, sondern für Konzerne, die Hochfinanz, Brüssel und die USA! Besonders offensichtlich ist dies seit Einführung der Kunstwährung Euro geworden. (Wurden wir überhaupt gefragt, ob wir den Euro haben wollen?)

Das schlägt nun nach unten durch und ich kann das nur begrüßen! Wenn in diesem Interview von „Werten wie Sicherheit“ oder „CDU ist Volkspartei“ geredet wird, kann ich nur lachen! Welche Sicherheit? Das es seit Grenzöffnung und zügelloser Einwanderung zu einer ständig steigenden Kriminalitätsrate gekommen ist? Das in bestimmten Großstädten Banden ihr Unwesen treiben und die Polizei sich nicht mehr in diese Bezirke traut? Was für ein Hohn!Und wenn z.B. unsere Steuergelder an Zockerbanken und überschuldete Staaten (was wir übrigens auch sind) gehen, wer gegen Volksentscheide ist, wer hinter verschlossenen Türen mit Lobbyisten von Konzernen über Verträge berät (z.B. TTIP, CETA), wer Dekadenz fördert (z.B. Genderwahn, Gleichstellungsbeauftragte – bitte auch für Männer!, Verstümmelung der deutschen Sprache und frühkindliche Sexualisierung fördert), wer Bürger, die die Wahrheit aussprechen in die rechte Ecke stellt – solch eine Partei kann niemals eine Volkspartei sein!

Die AfD könnte, nachdem Herr Lucke sich verabschiedet hat, zu einer Volkspartei werden, warten wir`s ab. Eine weitere weichgespülte Partei brauchen wir jedenfalls nicht.“