Zerstörte Fensterscheiben: Immer wieder Angriffe auf die AfD Foto: AfD Sachsen

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Wochenzeitung "Junge Freiheit"

LEIPZIG. Linksextremisten haben sich zu einem Angriff auf das Unternehmen von AfD-Chefin Frauke Petry bekannt. In einem Selbstbezichtigungsschreiben auf einem linken Internetportal heißt es, die AfD sei ein „rassistischer, sozialchauvinistischer, rechtskonservativer, Abendland-rettender Haufen Dreck“.

 

Die Täter zerstörten mehrere Fensterscheiben des Firmengebäudes und verschütteten eine teerähnliche Flüssigkeit sowie Buttersäure in den Räumen. Zudem bekannten sich die Angreifer zu einem Anschlag auf das Auto einer Sicherheitsfirma. Die Polizei nahm in der Nähe des Tatortes nach Angaben der Bild-Zeitung Personen fest, die in unmittelbarer Nähe eine Polizeiwache angegriffen haben sollen. „Wir prüfen derzeit einen Zusammenhang zwischen beiden Anschlägen“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Zahlreiche Übergriffe auf die Partei

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, zeigte sich entsetzt über den Angriff. „Dieser Anschlag ist ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig der politische Kampf der AfD ist, wenn es darum geht, Linksextremismus endlich genauso intensiv straf- und verfassungsrechtlich zu ächten, wie Rechtsextremismus.“

Die sächsische AfD steht bereits seit längerem im Visier gewalttätiger linksextremer Gruppierungen. Immer wieder kommt es zu Anschlägen auf Bürgerbüros der Partei. Nachdem 2013 Namen und Wohnorte von Parteimitgliedern auf linksextremen Internetseiten veröffentlicht wurden, warnte der Landesverfassungsschutz vor der gestiegenen Anschlagsgefahr. (ho)