Baldige Fertigstelle des ungarisch-serbischen Grenzzaunes löst Massenansturm aus

Allein am österreichisch-ungarischen Grenzort Nickelsdorf überquerten heute stündlich hunderte Flüchtlinge illegal die Grenze. Die baldige Fertigstellung des Grenzzaunes zwischen Ungarn und Serbien hat die Flüchtlingsbewegung Richtung Deutschland noch einmal erheblich verstärkt. Am heutigen Tag hatten bereits 4.300 Flüchtlinge die Grenze zur Alpenrepublik überquert. Durch die Grenzkontrollen solle vor allem festgestellt werden, wer aus Syrien, Afghanistan und dem Nordirak einreise, sagte de Mazière. Im Gegensatz zu Balkanflüchtlingen erhalten Asylbewerber aus diesen Ländern in der Regel ausnahmslos Asyl in Deutschland. In der Spitze der Koalition hieß es, Deutschland brauche angesichts der großen Zahl ankommender Flüchtlinge eine Atempause. Mit der Wiedereinführung der Grenzkontrollen solle auch ein Signal gesetzt werden, daß Deutschland nicht unbegrenzt aufnahmefähig sei. (fl) © JF

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Wochenzeitung "Junge Freiheit"