Mathias Stahl

von Mathias Stahl

Seit Tagen nun schon scheiterte der Versuch die Rohfassung dieses Artikels zur Freischaltung fertig zu stellen. Zeitliche Einschränkung durch berufliche Tätigkeit u.a. zur Erwirtschaftung von dringend zu verausgabenden Steuermitteln ließ es nicht zu mit der Rasanz der Ereignisse rund um die derzeit stattfindende Völkerwanderung Schritt zu halten, so dass manche Zeile zur Thematik über Nacht obsolet wurde.

Doch zurück zum Anfang: Freiberg beherbergt nun ebenfalls eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, konkret in der Glück-Auf-Sporthalle der TU. Am 5.9. konnten Freiberger Bürger im Kinopolis ihre Fragen an Stadt und Land sowie Polizei richten. 

Wegen Überfüllung der ersten Veranstaltung musste eine spätere Zweite angesetzt werden. Den Bürgern Rede und Antwort standen OB Krüger, Frau Drossel vom Lande Sachsen als Betreiber der Einrichtung, Herr Uhlmann als Leiter des Polizeireviers Freiberg sowie Superintendent Noth, Pfarrer der Domgemeinde, als Moderator.

Den Einlass kontrollierte neben Polizei eine private Sicherheitsfirma, welche am Eingang Personalausweise prüfte. Zusätzlich durfte jeder Bürger sich in eine Anwesenheitsliste mit Namen und Wohnort eintragen. So kann gesagt werden, dass zu der Zeit kurzfristig das Kinopolis besser geschützt war als die deutsche Außengrenze.

Die Glück-Auf-Sporthalle wird nun auf unbestimmte Zeit belegt, da bisher kein Ende des Bewerberzustroms trotz neuer Grenzkontrollen abzusehen ist. Der Autor ist von dem Ausfall der Sportstätte für Veranstaltungen ebenfalls betroffen. Weitere städtische Standorte der Unterbringung sind wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Im Detail ist es nun müßig hier die in alternativen Medien bereits allseits aufgeführten Gründe und Auswirkungen der derzeitigen Situation zu diskutieren (Geopolitik, Rechtsbrüche, Hypermoral, Meinungskonformismus etc.), und wie viel Kosten und immateriellen Aufwand für Landkreis, Stadt und Einwohner für Unterbringung, Verpflegung, Sicherheit, Versuch der Integration und Qualifizierung etc. durch Entscheidungen außerhalb ihres Politikbereichs im Rahmen dieser neuzeitlichen Völkerwanderung leisten müssen. Allerorten fehlten sowieso schon ausreichend Mittel für Bildung, Polizei, Infrastruktur. Liebe Leute, hier geht es in nächster Zeit um nicht weniger als die Legitimität staatlicher Strukturen!

Was kann nun die AfD bzw. der KV Mittelsachsen dagegen tun? Zum Beispiel zu einer wirklichen politischen Diskussion für die Suche nach langfristig tragbaren und vor allem anerkannten politischen Lösungen beitragen: So startet am 24.9.2015 um 18 Uhr in Dresden eine Demonstration um auf die von Hilf- und Planlosigkeit gekennzeichnete Politik auf Landes- und Bundesebene hinzuweisen. Treff ist die Wigardstraße um 17.45 Uhr. Zudem startet damit die Herbstoffensive 2015 um Thesen der AfD zur Lösung der Asylproblematik vorzustellen. Diese Thesen können Sie hier herunterladen. Der KV Mittelsachsen ist mit Ständen zur Herbstoffensive mit dabei. Wenn Sie sich davon angesprochen fühlen und sich beteiligen wollen, so melden Sie sich und schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch ihre Meinung ist uns wichtig und als Leserbrief zur Veröffentlichung willkommen.

Nur durch öffentliche Diskussion und politischen Druck können die Verhältnisse im Lande aufgebrochen werden!