Das Ergebnis in der Wahl für das Europaparlament – bundesweit 7,0 %, in Sachsen 10,1 % und in Mittelsachsen 9,4 % – mag auf der einen Seite überraschen: Noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte fuhr eine Partei keine zwei Jahre nach ihrer Gründung ein solches Ergebnis ein. Andererseits überrascht das Ergebnis auch nicht: Noch nie haben sich etablierte Parteien vor den wirklichen Problemen in der EU derartig weggeduckt. Dass die AfD die Dinge beim Namen nennt, der hat der Souverän nun honoriert. Danke!

 

Nach dem vorläufigen Endergebnis hat die AfD bei der Kreistagswahl in Mittelsachsen 4,23 % der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen können. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, als dass in 5 von 14 Wahlkreisen gar keine Stimmen für die AfD abgegeben werden konnten. Hier fehlten die Unterstützerunterschriften, um zur Wahl antreten zu können. Aus den Wahlkreisen 1 bis 5 erreichten uns einige enttäuschte Anrufe – man hätte uns gerne gewählt. Das sagt uns, dass der Rückhalt für unsere kommunalpolitischen Ansätze größer ist, als das Wahlergebnis es nahelegt. Danke!

Außerordentlich beeindruckend ist das Ergebnis der Stadtratswahl in Flöha: Mit einem Stimmenanteil von 15,0 % wird die AfD drittstärkste Kraft und zieht mit drei unserer Kandidaten in den Flöhaer Stadtrat ein. Unsere Romy Penz erhielt die drittmeisten Stimmen bei dieser Wahl, was von einer großen Akzeptanz und großem Rückhalt für ihre politische Arbeit zeugt! Wiederum: danke!

Bei der Stadtratswahl in Freiberg erreichten wir 6,0 % der abgegebenen Stimmen, was für unsere beiden Kandidaten den Einzug in dieses Parlament bedeutet. Beide freuen sich auf ihre neuen Aufgaben – und bedanken sich natürlich für das Vertrauen, das Sie als Wähler ihnen bekunden!
Zur Wahl des Ortschaftsrates in Falkenau konnte Dietmar Wildner ebenfalls mit der drittgrößten Stimmenzahl punkten und wird seine Arbeit in diesem Parlament fortsetzen – aber als Vertreter der AfD. Danke für diese Möglichkeit!

Nun stellen wir uns gerne den politischen Herausforderungen in den jeweiligen Parlamenten und möchten unsere Wähler versprechen, dass wir zu unserem Wahlprogramm stehen! Sie wissen ja, sooo selbstverständlich ist das heute nicht mehr…