René Kaiser

Pressemitteliung von René Kaiser, Kreisverbandsvorsitzender, 22.02.

Von medialer und politischer Seite wird hinterfragt, ob ein AfD-Mitglied Heimleiter einer Asylbewerberunterkunft sein könne – insbesondere wenn es an dieser Unterkunft Proteste gegen die Ankunft von Asylbewerbern gegeben hat.

Dazu stellt der Kreisvorsitzende der AfD in Mittelsachsen, René Kaiser, klar: „Als AfD stehen wir grundsätzlich für Gewaltfreiheit. Unsere Kritik im Zusammenhang mit Asylfragen richtet sich gegen die Politiker, die für die derzeitige Situation verantwortlich sind. Die AfD hat nie zu Protesten gegen Asylbewerber, deren Helfer oder gegen Einrichtungen aufgerufen. Im Gegenteil distanzieren wir uns ausdrücklich von solchen falsch adressierten Protesten und erst recht von entsprechender Gewalt.“

Weiter führt Kaiser aus, dass die AfD-Mitgliedschaft mit der Leitung eines Asylbewerberheimes durchaus vereinbar ist: Die Arbeit müsse gemacht werden, auch wenn man den politischen Hintergrund dieser Arbeit kritisiert. Die berufliche Eignung hängt von Fähigkeiten und Leistung ab – sobald die politische Einstellung eine Rolle spielt, leben wir in einer Gesinnungsdiktatur.

Kaiser schließt seinen Kommentar mit den Sätzen: „Die Proteste in Clausnitz, die AfD und die berufliche Tätigkeit von Herrn Hetze in einen Zusammenhang zu bringen, entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Ich kann das nur als Versuch auffassen, sächsische Negativschlagzeilen der AfD anzuhängen und das in den Wahlkämpfen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gegen die AfD zu benutzen.“

Am 18.02.2016 hatte es in Clausnitz heftige Proteste gegen die Ankunft von Asylbewerbern gegeben. Der Heimleiter der Asylbewerberunterkunft, die von einer Gesellschaft des Landkreises betrieben wird, ist AfD-Mitglied.