von DR (Bilder Dr. G. Schramm)

Am vorgestrigen Samstagabend fanden sich um 18:30 Uhr Flöhaer Bürger auf dem Bahnhofsvorplatz ein, um gemeinsam gegen die verfehlte Migrations- und Asylpolitik – und damit einhergehend lediglich die Verwaltung der vorhandenen Probleme – zu protestieren. Aufgerufen hatte dazu die örtliche Bürgerinitiative. Der Kreisverband der AfD-Mittelsachsen beteiligte sich an dem Protest ebenso wie die Bewegung „Ein Prozent für unser Land“. Zwei Kreisräte unserer Partei sprachen auf der Veranstaltung. Die Einführungsrede übernahm Roberto Penz. Prof. Dr. Hessenkemper beleuchtete das Thema in einem größeren Zusammenhang, belegt mit zahlreichen Fakten und Beispielen. Er thematisierte neben der Ausländerpolitik ebenso die Sozial- und Euro(rettungs)politik sowie das Presse- und Medienwesen. Zudem sprachen Vertreter verschiedener Bürgerbewegungen und ein Bürgerrechtler.

 

Neben den abwechslungsreichen Reden gab es auch einen unterhaltsamen Beitrag, indem zwei Damen jeweils einen Eimer Wasser gemeinsam ausschütteten. Damit verkörperten sie das Flöhaer Stadtwappen, welches den Zusammenfluss von Zschopau und Flöha in der Stadt zeigt. Diese kleine Einlage sollte die Bedeutung des Zusammenhalts und der Einigkeit zwischen Bürgerinitiativen und AfD unterstreichen. Nur gemeinsam ist man stark – nur gemeinsam lässt sich etwas zum Positiven verändern.

Der geplante Demonstrationszug durch den Ort fand nicht statt, weil zum einen die Redebeiträge etwas ausgiebiger ausfielen als vorgesehen, zum anderen weniger Einwohner teilnahmen als angenommen. Die Mehrzahl der Bürger scheut sich offenbar (noch), ihre Unzufriedenheit über die politische (Fehl-)Entwicklung in die Öffentlichkeit zu tragen, sei es aus Angst vor eventueller gesellschaftlicher Ausgrenzung, sei es wegen möglicher beruflicher Konsequenzen. Dies zeigt uns, dass wir noch mehr auf die Menschen vor Ort zugehen müssen.

Für das leibliche Wohl der Anwesenden war gesorgt. So standen Speisen und Getränke für die Kundgebungsteilnehmer zur Verfügung. Nach der Veranstaltung nutzten Bürger die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Demonstration, die erfolgreich und ohne jegliche Störung verlief, ging ca. 20.15 Uhr zu Ende. Der politische Gegner ließ sich nicht sehen.

Nachfolgend finden Sie einige Bildimpressionen.