Pressemitteilung der AfD Mittelsachsen, von René Kaiser, Vorsitzender des Kreisverbandes

Mit Unverständnis hat der Vorsitzende der AfD Mittelsachsen, René Kaiser, die Information des DGB-Kreisverbandes aufgenommen, man lade die AfD zur vom DGB veranstalteten Podiumsdiskussion am 11.09.2017 im Freiberger Brauhof ausdrücklich nicht ein, weil man keinen Redebedarf mit der AfD habe. Bei den bisher stattgefundenen Veranstaltungen war die AfD eingeladen, ein Normalzustand in einer pluralistischen Demokratie, sollte man meinen.

„Für wen organisiert der DGB seine Podiumsdiskussion eigentlich? Mag ja sein, dass der DGB für sich selbst keinen Gesprächsbedarf mit uns hat. Dies aber dem Publikum zu unterstellen, das man doch einlädt damit sich dieses informieren kann, das lässt für mich ein vormundschaftliches Selbstverständnis des DGB anklingen, das fatal an die DDR erinnert.“, so Kaiser.

Ein gesellschaftlicher Konsens, der in der Politik anzustreben sei, setze umfassende Information und ergebnisoffene Diskussionen voraus. Der DGB jedoch enge den Diskussionsrahmen durch die Auswahl der Antwortgeber von vornherein ein, habe wohl kein Interesse an einem offenen Diskurs. „Dass allgemeiner Redebedarf auch und gerade mit der AfD besteht, zeigen bisherige Podiumsdiskussionen genauso wie die Kommentarspalten in den Zeitungen“, führt Kaiser weiter aus.

Er ermutigt dennoch die Bürger zur Teilnahme an der vom DGB organisierten Podiumsdiskussion, auch wenn die AfD nicht eingeladen ist: Manchmal seien es weniger die Antworten als vielmehr die Fragen, die eine Podiumsdiskussion spannend machen. Und am Fragenstellen würden die Bürger hoffentlich nicht wieder gehindert wie bei der von den Freiberger Wirtschaftsjunioren veranstalteten Podiumsdiskussion am gleichen Ort vor zwei Wochen.

„Wir selbst bleiben natürlich gesprächsbereit“, schließt Kaiser an die Adresse des DGB-Kreisvorsitzenden Lutz Richter.