Bericht und Bilder von Marko Winter, Stadtrat der AfD in Freiberg

Am 8. August 2017 hatten die Wirtschaftsjunjoren Freiberg die Direktkandidaten der Parteien für die Wahl zum Deutschen Bundestag eingeladen (Wahlkreis 161). Der übervolle Raum zeugte von großem Interesse der Bürgerschaft aus Freiberg und Umgebung.

Insgesamt eine erfolgreiche Veranstaltung für unseren Kandidaten Prof. Heiko Hessenkemper, was durch deutlichen Applaus bei seinen Aussagen bestätigt wurde. Verstörend fand ich die Aussagen der politischen Konkurrenz.

Wenn die Vertreterin der SPD in Bezug auf die unselige Eurozone meinte, wir Deutschen würden doch Griechenland keine Luft zum Atmen lassen - und damit uns die Schuld an dieser irren Euro-Politik zuweist, bekomme ich eine Mischung aus Wut und Trauer. Das Deutsche Volk ist doch gar nicht gefragt worden, als diese "Politwährung" eingeführt wurde, Frau Raatz! Wahrscheinlich hätte die Mehrheit tatsächlich für den Beibehalt der Deutschen Mark gestimmt. Das es schief geht, wenn Länder mit so unterschiedlicher Kultur und Wettbewerbsfähigkeit in eine solche "Politwährung" gedrängt werden, spürte das Volk sehr deutlich und verhielt sich damit klüger als die "Pseudoeliten": Nein, die Probleme der Eurozone haben einzig und allein "Pseudoeliten" verursacht - Leute wie Frau Raatz, mit der Einführung dieses Euro entgegen jedem wirtschaftlichen Sinn und Verstand.        

Mein lautes Lachen konnte ich bei der absurden Bemerkung des Grünen-Kandidaten nicht mehr zurückhalten. Der Mann verstieg sich doch zu der Behauptung "kein Mensch kommt zu uns wegen der Sozialleistungen" (in Bezug auf die Asylbewerber). Aha - die kommen also alle über den Brenner, weil hier das Wetter so toll ist. Doch dann machte ich mir Gedanken, ob der Mann wohl unter Drogen stehen könnte.   

Die Einlassungen des FDP-Kandidaten sind keiner Betrachtung wert, ebensowenig wie die des Vertreters der Partei Die Linke. Gerade die FDP - als Pseudoalternative massiv medial gepuscht - erscheint mir eher als die Verkörperung einer "Fake-News".

Inhaltlich gab es von Seitens der CDU-Kandidatin noch am ehesten sinnvolle Einschätzungen. Auf den Punkt gebracht ist ihr Nachteil jedoch: Wer Bellmann wählt, bekommt Merkel.