Pressemitteilung von Marko Winter, Stadtrat der AfD in Freiberg

Im Artikel der Freien Presse um Überwachungskameras und Kriminalität (Titel Kameras und schnelle Strafe) (siehe HIER, Freie Presse, Lokalteil Freiberg, 16.01.2018, ), erzeugt durch meine letzte Pressemitteilung, wurde auf Studien verwiesen, welche das Problem der Kriminalität unter sogenannten „Flüchtlingen“ herunterspielt. Zitat Freie Presse: Einer aktuellen Studie zur Kriminalitätsstatistik 2016 zufolge werden Asylbewerber, abgesehen von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, nicht häufiger straffällig als Deutsche oder als andere Migranten. In Mittelsachsen waren laut Innenministerium 34 Flüchtlinge zum 11. Oktober 2017 als Mehrfach-Intensivtäter bekannt.

Marko Winter stellt richtig:

"Solche 'Studien' gibt es viele und die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Auftraggeber und ideologischen Absichten.

Das beste Lagebild liefern noch immer die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik, welche eine deutliche Sprache sprechen. Nur zwei Beispiele aus Sachsen im genannten Jahr 2016: bei schwerem Ladendiebstahl lag der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei 64,9 % und bei Taschendiebstahl sogar bei 70,7 % (siehe Polizeiliche Kriminalstatistik Jahresüberblick 2016 I 9 – Seite 11) Zum Vergleich: Wie hoch war der Ausländeranteil an der Bevölkerung in Sachsen damals insgesamt?

Neuerdings hat eine solche 'Studie' (siehe HIER "Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland...") - erstellt im Auftrag der Bundesregierung - sogar festgestellt, dass Asylbewerber einen signifikanten Anstieg der Kriminalität bewirken. Die Wirklichkeit hat sich nicht mehr unterdrücken lassen. Nach Meinung der Verfasser ist daran aber nicht die Fehlpolitik der Bundesregierung Schuld, sondern ‚die Gesellschaft’. Mit dabei war wieder dieser Kriminologe Pfeiffer, welcher in den späten 1990ern durch abstruse ‚Gutachten’ über tragische Vorfälle in Sebnitz aufgefallen ist.

Im Spaß: Meine Empfehlung an die Verfasser solcher 'Studien' wäre es, sich auf eine gemeinsame ‚Propagandalinie’ zu einigen, und nicht mal dieses und dann jenes zu behaupten. Ansonsten herrscht die bekannte Landknechtsgesinnung vor ‚wes Brot ich ess - des Lied ich sing’.

Im Ernst: Über solche Diskussionsansätze bin ich nicht glücklich. Besser die ideologischen Scheuklappen runter nehmen und Lösungen suchen, da wäre wirklich allen geholfen."