auf Anregung von Matthias Mehlhorn, von der Redaktion

Es gibt Urteile, welche betroffen machen. Ein solches Unrechtsurteil kommentiert Michael Klonovsky in seiner Acta Diurna am 10.06.2018:

"Der Tod eines Menschen sei endgültig, und kein Urteil eines Gerichts könne das ändern: Mit diesen allgültigen orphischen Urworten leitete die Kölner Richterin Ulrike Grave-Herkenrath ihre Urteilsbegründung ein. So hätte ein Richter auch, um die Latte ganz hoch zu legen, beim Urteilsspruch gegen Eichmann anheben können.

Die rheinische Rechtspflegerin benutzte den rhetorischen Kurzanlauf freilich nur für den Sprung zur Begründung, warum diese Woche ein Totschläger als sogenannter freier Mann das Kölner Landgericht verlassen durfte. Ein Totschläger wurde nicht eingesperrt? Allein dieser Sachverhalt legt bei Ihnen, geneigter Leser, wahrscheinlich das Vorurteil frei, der Täter könne nur ein Menschenbruder mit dem berühmten existenzveredelnden Hintergrund sein....

... Ich habe die DDR-Juristen immer für ihre politischen Urteile gehasst, aber solche furchtbaren Juristen, die derart infame Urteile fällten, gab es in der Zone nicht...

... Die furchtbare Juristin zu Köln hat weder Recht gesprochen noch den Rechtsfrieden wiederhergestellt, sondern das kleinere Übel gewählt."

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Die Unrechtsjustiz muss natürlich politisch bekämpft werden.

Es kann allerdings sinnvoll sein ein praktisches Zeichen für Gemeinschaft und Solidarität unter Deutschen zu setzen, weswegen wir zu Spende für die Opferfamilie aufrufen (zwei kleine Kinder). Die Überweisungsdaten sind unter folgender Mailadresse anzufragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Spendenschluss ist der 26. Juli.