von Dirk Zobel, Kreisverbandsvorsitzender

Mit steigender Besorgnis beobachtet der Kreisverband der AfD Mittelsachsen die Vorgänge in Chemnitz und deren mediale Reflektion. 

Bei den Demonstrationen (26. und 27.8.2018 ) erstattete eine 15-jährige Deutsche mit Ihrem 18 jährigen afghanischen Begleiter eine Anzeige, weil Sie „geschlagen und leicht verletzt“ worden sein. Ein Handy soll aus der Hand geschlagen worden sein. Ein 30 jähriger Bulgare soll „festgehalten und bedroht“ worden sein. Ein weiterer Mann, 18 Jahre, Syrer, soll ebenfalls irgendwie und durch irgendwen geschlagen worden sein. Ein Polizist soll bei einem Handgemenge verletzt worden sein. Die näheren Umstände wurden leider nicht veröffentlicht.

Auf einem verwackelten Video ist tatsächlich ein junger Mann in einem Video zu beobachten, wie er einen anderen jungen Mann ( möglicherweise mit „Migrationshintergrund“ ) „in den Hintern treten“ will. Es kommt zu einem 10 Meter langen Spurt, der ereignislos endet. Irgendjemand ruft : „Euch wollen wir hier nicht haben“.

Als „Zusammenrottung, Hetzjagd auf Menschen anderen Aussehens und Herkunft und ein Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten“ lässt Merkel über ihren Regierungssprecher Seibert die Vorgänge verurteilen. Der "schwarze" (Anm. d. Red. CDU-Politker) Innenminister Wöller erkennt sogar eine „neue Dimension der Eskalation“.

Nun ja… Die Merkel‘sche Beschreibung passt auch auf viele Fußballspiele und gibt die Situation in Chemnitz selbst ansatzweise nicht wieder.

Es war richtig, dass unser Landesverband alle AfD-Mitglieder aufgerufen hat, sich nicht an diesen Protesten in Chemnitz zu beteiligen. Zu Recht vermutete unser Landesvorstand, dass sich Provokateure unter die Demonstranten mischen könnten. Und tatsächlich kam es dazu, dass der „Hitlergruß“ gezeigt wurde. An solchen Demonstrationen nimmt die AfD nicht teil und verurteilt jedwede Straftat.

Dennoch ist es falsch, die Demonstrationen in Chemnitz nur mit diesen wenigen Straftaten in Verbindung zu bringen. Gerade die "rote" Bürgermeisterin von Chemnitz täte gut daran, friedliche Demonstrationen gegen Regierungspolitik nicht pauschal zu verurteilen. Denn das könnte an ihre dunkelroten Amtsvorgänger aus schlimmeren und noch röteren Zeiten erinnern.

Die Regierenden sollten stattdessen zur Kenntnis nehmen, dass die unkontrollierte Masseneinwanderung ernsthafte Probleme verursacht und sich endlich an die Problemlösung machen. Die zögerliche und scheibchenweise Veröffentlichung der Tathergänge und Identitäten von Opfern und Tätern war ein Skandal! Aus Angst, gegen „Politische Korrektheit“ zu verstoßen, wurden die Nationalitäten der Protagonisten nebulös verheimlicht. Von „mehreren Nationalitäten“ war die Rede. Die Gerüchteküche brodelte daraufhin über.

Wir als AfD fordern ganz klar : „Mut zur Wahrheit !“ Die Herrschenden haben hier mal wieder das Gegenteil von Mut bewiesen. Auch deshalb müssen wir die Politik in Sachsen verbessern!