Pressemitteilung der AfD Mittelsachsen, von Dr. Jörg Bretschneider und René Kaiser, Bilder von der Wahlparty von Markus Gehrke

Die AfD hat in Mittelsachsen ein überwältigendes Wahlergebnis erzielt. Sie wurde mit Abstand stärkste Partei vor der hier traditionell sehr starken CDU und hat das Direktmandat nur um 0,9 % verpasst. Hierzu erklärt der Vorsitzende des Kreisverbands Mittelsachsen, René Kaiser, im Namen des Kreisvorstands:

„Die AfD Mittelsachsen freut sich über ihren überwältigenden Wahlerfolg, für den wir alle hart gearbeitet haben. Unser Dank gilt den Parteimitgliedern, den Förderern, vor allem aber auch den vielen uns gar nicht bekannten Bürgern sowie etlichen Bürgerbewegungen, die unseren Wahlkampf auf auf vielfältige Weise unterstützt haben.

Fast ein Drittel der Wähler in Mittelsachsen hat unserem Programm und unserem Kandidaten das Vertrauen ausgesprochen, uns damit eindeutig zur Volkspartei im wahrsten Sinne des Wortes gemacht. Wir danken allen Wählern für das in uns gesetzte Vertrauen!

Dies ist uns Ansporn und Rückhalt für unsere politische Arbeit, für unser Land und alle seine Bürger, mit denen wir im engen Dialog bleiben werden. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, und dafür brauchen wir Verstärkung.

Das starke Wahlergebnis in Sachsen und Mitteldeutschland ist das Werk vieler innerhalb und außerhalb unserer Partei, nicht zuletzt aber auch unserer bisherigen Landesvorsitzenden Dr. Frauke Petry. Daher bedauern wir es außerordentlich, dass sie sich entschieden hat, aus der AfD auszutreten. Ihre Verdienste um unseren Landesverband und die Bundespartei sind bleibend, ohne Frauke Petry wäre die AfD nicht dort, wo sie heute ist.

Dafür und für ihre energische und professionelle Arbeit im Landtag danken wir ihr sehr herzlich und wünschen ihr persönlich alles Gute. Wir werden die Sachlichkeit in der politischen Auseinandersetzung fortführen, für die sie zu Recht viel Sympathie für die AfD gewonnen hat.“

Gleichzeitig stellt Kaiser fest, dass die Arbeit der AfD sich auf viele Menschen stützt und nicht essentiell an Einzelpersonen hängt, selbst wenn diese maßgeblich das Außenbild unserer Partei mitgeprägt haben. Frauke Petrys Einschätzung, realpolitische Vertreter der Partei würden zunehmend marginalisiert, teile man in der AfD Mittelsachsen nicht.

Auch wenn das die Meinungsbildungsprozesse zum Teil durchaus kompliziert und anstrengend macht, werde Demokratie inner- wie außerparteilich groß geschrieben. Nur im demokratischen Diskurs könne man die politische Willensbildung des Volkes zu fördern und dann den Willen des Souveräns auch achten und umsetzen.

„Die AfD ist eine Volkspartei, die Wähler aus den verschiedensten Schichten und Gruppen unserer Gesellschaft vertritt, und diese – auf der Basis ihres Grundsatz- und Wahlprogramms – notwendig auch in verschiedenem Stil anspricht“, führt Kaiser weiter aus. „Sie ist eine Partei, die den politischen Diskurs wieder beleben will und dazu die kontroverse Auseinandersetzung nicht scheut.

Dies schlägt sich auch in einer Bandbreite im persönlichen Stil unserer Mandatsträger und Mitglieder nieder. Unsere politischen Gegner ziehen es bisher vor, Stilfragen zu skandalisieren, wo sie uns inhaltlich wenig entgegenzusetzen haben. Unter anderem dafür wurden sie am Sonntag massiv von den Wählern abgestraft.“

Die AfD Mittelsachsen werde wie bisher gemeinsam das Programm vertreten, für das sie gewählt wurde. Kaiser schließt: „Wir nehmen den Wählerauftrag ernst. Wir werden weiter den Bürgern ein verlässlicher Partner sein und konstruktiv miteinander und mit allen demokratischen Kräften und nun auch auf höchsten parlamentarischen Ebenen um die besten Lösungen ringen. Dazu laden wir – gerade nach dem großartigen Wahlerfolg – alle Bürger und politischen Akteure ein.“​