von Dr. Jörg Bretschneider (Auszüge aus Leserbrief)

...zum Bericht der Freien Presse vom 4. Februar über den AfD-Landesparteitag in Hoyerswerda am vergangenen Wochenende (siehe HIER: ...und dann kam Lutz Bachmann...)

Der Berichterstatter führt die Leser fast vollständig in die Irre. Es ging in Hoyerswerda hauptsächlich um die Wahl des neuen Landesvorstands, der bis 2020 die Arbeit der AfD Sachsen organisieren wird, nicht um Programmatik.

Klare Ansagen gab es sehr wohl: Die AfD Sachsen will wachsen und 2019 aus einer dominanten Position heraus regieren! Ein Spitzenkandidat für 2019 ist mit der Vorstandswahl ausdrücklich noch nicht fixiert. Darüber besteht Einigkeit. So früh bereits inhaltliche Ansagen zum Landtagswahlkampf zu fordern, wie Herr Kollenberg insistiert, zeugt im besten Fall von Naivität. Die AfD Sachsen wird ihr Wahlprogramm mit dem neuen Vorstand im laufenden Jahr erarbeiten und rechtzeitig echte Alternativen zur gescheiterten Politik der CDU/SPD-geführten Regierungen vorlegen. Parteiflügel spielten eine untergeordnete Rolle, die Wahlen fanden in einer diskussionsfreudigen, aber deutlich entspannten Atmosphäre statt.

Dass Herr Bachmann zwischendrin mal auf der Tribüne saß, hat kaum einer gewusst und es hätte die meisten wohl auch nicht interessiert. Für die AfD ist der PEGIDA-Ansprechpartner Herr Daebritz und der steht für Verlässlichkeit und klare Abgrenzung nach ganz rechtsaußen. Entsprechend haben sich auch die Vorstandsmitglieder geäußert, dass PEGIDA Dresden eine wichtige aber nicht die einzige Vorfeldbewegung der AfD ist, ohne die der Wahlerfolg sachsenweit undenkbar gewesen wäre.