Prof. Dr. Heiko Hessenkemper zur Wahl in Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Heiko Hessenkemper zu Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU)
In seiner Videobotschaft vom 6. Juni widmet sich der AfD-Bundestagsabgeordnete der Causa Wanderwitz und nimmt Bezug auf die jüngsten Äußerungen von ihm zur Demokratieeinstellung der Ostdeutschen. Nach den Informationen des Bundes der Steuerzahler erhält Wanderwitz als Staatssekretär monatlich 21.000 EUR. Damit dürfte das Ankuscheln an die aktuellen Machtverhältnisse, d. h. an die politisch-mediale Klasse, recht schnell erklärt sein.
Aber woher kommt die freche Arroganz des Herrn Wanderwitz? Prof. Hessenkemper versucht darauf eine Antwort zu finden: Die Ostdeutschen haben gegen die DDR-Diktatur aufbegehrt und die Wiedervereinigung erzwungen – und wehren sich nun erneut! Wanderwitz ist ein enger Vertrauter der „lupenreinen Demokratin“ Merkel, die Wahlergebnisse gerne rückgängig machen will, wenn sie ihr nicht passen (wie eine demokratische Ministerpräsidentenwahl in Thüringen). Wo blieb da eigentlich sein demokratischer Widerstand dagegen? 
Die Ostdeutschen haben eine besondere Rolle, weil ihnen die Infiltration der Bildungspolitik, der Medien bis hin zur Justiz aus einer vorhergehenden Diktatur bekannt ist und sie zwischen den Zeilen lesen können. Die Bürger wollen das, was sie mit der Wiedervereinigung errungen haben, nicht verlieren. Das bedeutet eine deutlich höhere Sensibilität gegenüber politischen Strömungen – und dies erklärt das „andere Verhalten“ Ostdeutschlands. Nebenbei bemerkt: Der Bund der Steuerzahler attestiert Wanderwitz‘ Posten übrigens nur geringen Nutzen, dafür aber hohe Kosten! 
Dieser Meinung schließt sich unser AfD-Bundestagsabgeordneter an. Denn Wanderwitz hat vor über einem Jahr ein Konzeptpapier zum Glaskompetenzzentrum in Weißwasser von Prof. Hessenkemper erhalten. Es mangelt Wanderwitz als Rechtsanwalt verständlicherweise nicht nur an Kompetenz in dieser Materie, sondern auch an politischem Instinkt und Fingerspitzengefühl, dort hinterher zu sein, wo in der politischen Agenda etwas für die Bürger zu erreichen ist. Im vorliegenden Fall ging es um die soziale Absicherung der Bevölkerung in den Braunkohlerevieren und Emissionsminderung. Bisher kam dazu jedoch keine Rückmeldung von Herrn Wanderwitz. So viel zur Kompetenz dieses hochbezahlten Politikers. Stattdessen erfolgt eben Wählerbeschimpfung. Doch der Wähler hat es in der Hand, das Kündigungsschreiben auszustellen.
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